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Studie

Vom Kfz-Ersatzteilmarkt zur Industrie für lebenslange Lösungen

19.03.2025

Der unabhängige Automotive Aftermarket (IAM) spielt eine entscheidende Rolle dabei, Europas Fahrzeuge am Laufen zu halten, die industrielle Wettbewerbsfähigkeit der Region zu unterstützen und die Mobilität von Millionen von Menschen zu ermöglichen. Dennoch wird er oft übersehen und erhält weit weniger Anerkennung als die Automobilproduktion oder der Vertrieb.

Autobahnkreuz

Um dies zu untersuchen, befragte Roland Berger mehr als 380 Mitglieder von FIGIEFA, dem europäischen Verband unabhängiger Kfz-Ersatzteilhändler, und führte ausführliche Interviews mit den Geschäftsführern von mehr als zwei Dutzend wichtigen Branchenakteuren. In ihrer Studie deckt Roland Berger wichtige Markttrends auf und gibt Einblicke in die sich entwickelnde Rolle des IAM. Danach kommen sie zu dem Schluss, dass es an der Zeit ist, die Bedeutung dieser wichtigen Branche neu zu bewerten.

Eine Kraft, mit der man rechnen muss

Die Automobilindustrie ist mit einer Bruttowertschöpfung von mehr als 2 Billionen Euro pro Jahr einer der wichtigsten Sektoren der europäischen Wirtschaft. Innerhalb der Automobilindustrie spielt der Ersatzteilmarkt eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, die Fahrzeuge in Europa auf der Straße zu halten, insbesondere die 70 Prozent, die älter als vier Jahre sind. Auch in Bezug auf seinen wirtschaftlichen Wert ist er bedeutend: So hat der EU-Markt für Kfz-Ersatzteile einen Wert von rund 118 Mrd. EUR, wovon etwa 62 %, d. h. rund 73 Mrd. EUR, auf den unabhängigen Automotive Aftermarket entfallen. Dennoch wird der Aftermarket oft als eine Art zweite Priorität nach der Produktion und dem Verkauf von Neufahrzeugen angesehen. Zu Unrecht, wie die Ergebnisse der Roland Berger Studie zeigen: 

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