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Autoren: bcg Rolf Kilian, Albert Waas, Alexander Brenner, Christopher Dehnel, Benedikt Fäßler, Aakash Arora und Alex Xie
Steigende Zinsen, hohe Kosten, Fachkräftemangel und geopolitische Spannungen prägen die Branche nachhaltig. Gleichzeitig treiben Elektrifizierung, softwaredefinierte Fahrzeuge und Automatisierung einen tiefgreifenden Wandel der Wertschöpfung voran.
Während die Nachfrage insgesamt moderat wächst, verschieben sich die Wertschöpfungspotenziale stark hin zu Bereichen wie Batterien, Software und Elektronik, während klassische Komponenten an Bedeutung verlieren. Dies führt zu einer zunehmenden Kluft zwischen erfolgreichen, zukunftsorientierten Zulieferern und solchen mit traditionellen Geschäftsmodellen.
Unternehmen stehen vor der Herausforderung, mit volatiler Nachfrage, steigenden Investitionen und wachsendem Wettbewerbsdruck umzugehen. Erfolgreiche Zulieferer setzen daher auf strukturelle Kostensenkungen, resilientere Lieferketten, gezielte Investitionen in Zukunftstechnologien sowie den Einsatz von KI.
Die Studie identifiziert fünf zentrale Handlungsfelder: nachhaltige Verbesserung der Ertragsbasis, Aufbau robuster globaler Lieferstrukturen, Fokussierung auf wachstumsstarke Geschäftsfelder, konsequente Nutzung von KI sowie eine Neuausrichtung der Kompetenzen und Organisation.
Fazit: Die Branche befindet sich nicht mehr im Krisenmodus, sondern in einer Phase tiefgreifender Transformation – mit klaren Chancen für Unternehmen, die den Wandel aktiv gestalten.